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AMP Case Study Zusammenfassung

21. Oktober 2019

Wie Du Deine AMP-Katastrophe verhinderst - Fallstudien Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Kurzeinleitung Accelerated Mobile Pages

Unter AMP (Accelerated Mobile Pages) versteht sich ein 2015 von Google und anderen einflussreichen Publishern geschaffener Standard für sofort ladende und mobil fokussierte Webseiten. Alle Informationen zu diesem Open-Source-Projekt findet man unter https://www.ampproject.org/.

BMW - Mobile First Approach

We built the new mobile BMW.com from scratch with AMP
– Christian Liedgens, BMW digital marketer

Name der Studie: Keine Informationen gefunden
Herausgeber der Studie: BMW, Amp Project in Verbindung mit Jung von Matt
Größe des Referenzpools: 1

Kennzahlen der Studie:

Ladegeschwindigkeit300% – 400% schneller
CTR+ 30%
Mobile Users+ 26 %

Zusammenfassung:

Zielsetzung:

Da BMW einer der größten Automobilhersteller der Welt ist und für den Stil und die Performance seiner Autos bekannt ist, wollte BMW dieses Erlebnis auf die Webseite übertragen. 2017 war das Thema „mobile first“ schon sehr dominant und der richtige Weg für BMW Automobil-Enthusiasten mit Ihrer Web-Performace zu begeistern.

Lösung:

Eine hochperformante „mobil first“ Webseite aufgebaut in AMP. Dieser Content wird von einer Progressive Web App (PWA) geladen und ausgespielt. Um Besucher bestmöglich anzusprechen, setzte BMW auf unterhaltende Geschichten, Videos und Bilder.

Im Herbst 2017 löste die AMP Seite die alte bwm.com Webseite komplett ab.

Ergebnis:

Nach 6 Monaten Entwicklungsarbeit wurde die neue Webseite live gestellt.
Sie besticht nun durch rasante Ladezeiten und bessere Nutzungsstatistiken.
So hat sich die Ladegeschwindigkeit um 300% – 400% gesteigert.
Die CTR ist von 8% auf 30% gestiegen.
Außerdem ist die Anzahl der mobilen Besucher von 40% auf 50% gestiegen.

URL:
https://amp.dev/success-stories/bmw-com/

Thrillist - AMP Case Study

Name der Studie: Keine Informationen gefunden
Herausgeber der Studie: Thrillist; Perficientdigital
Größe des Referenzpools: 1

Kennzahlen der Studie:

Traffic (Mobile)+50%
SERPs31% from AMP

Zusammenfassung:

Zielsetzung: 

Es geht keine bestimmte Zielsetzung aus der Studie hervor.
Wir gehen aber stark davon aus, dass diese Entscheidung getroffen wurde, da der Großteil der Besucher von News und Lifestyle Seiten wie Thrillist meist von Smartphones kommen.

Lösung:

2016 wurden über 90% der Thrillist Seite durch AMP-HTML equivalente Seiten ersetzt. Diese wurden In-House von Thrillist entwickelt. In 2 Etappen wurden Design und Social-Sharing sowie Tracking implementiert.

Ergebnis:

Thrillist hat sehr gute Erfahrungen mit AMP gemacht.
Aus der Studie gehen die Schwierigkeiten und Hürden die Thrillist auf dem Weg zu AMP überwunden hat sehr gut hervor.
Eine Trafficsteigerung von über 50% wurde der Umstellung auf AMP zugesprochen.
Auch wenn CTR und Verweildauer nicht vergleichbar blieben, schätzt Thrillist die ROI und das Ergebnis der Umstellung sehr positiv ein.

URL:
https://www.perficientdigital.com/insights/our-research/~/link.aspx?_id=7DDA7340999944AFB9B37E2C7C697D79&_z=z

Beach House Center for Recovery - AMP Case Study

Name der Studie: Keine Informationen gefunden
Herausgeber der Studie: Beach House Center for Recovery; Perficientdigital
Größe des Referenzpools: 1

Kennzahlen der Studie:

Pages per session-18%*
Session time-67%*
Bounce rate+10%*

  • nicht aussagekräftig aufgrund verschiedener Fehler wie Session stitching

Zusammenfassung:

Zielsetzung: 

Es geht keine bestimmte Zielsetzung aus der Studie hervor.

Lösung:

Beach House Center for Recovery hat in verschiedenen Etappen mehrere PlugIns (AMP Automatic then AMP for WordPress) verwendet um Ihre Blog und Lern-Artikel auf AMP umzustellen. Formularen und CTAs wurde nicht benutzt. 

Ergebnis:

Die Auswertung der Nutzer zeigt deutlich, dass die Performance der Webseite nach Umstellung auf AMP mit Hilfe der PlugIns deutlich abgenommen hat. So sind die Sessions um 18% gefallen, die Dauer der Sessions um 67% zurückgegangen und die Bounce Rate um 10% gestiegen.
Bei der Umstellung auf AMP sind einige Probleme aufgetreten. Die dabei markantesten waren:

  •  session stitching

Da AMP Seiten im Google CDN gehostet sind wird das Verlassen der AMP Seite und der Besuch neuer Seiten der Webseite als Domainwechsel und Absprung gewertet.

  • Schlecht/Nicht konfiguriertes Menü

Das Menü war nach der Umstellung auf AMP alphabetisch sortiert und nicht mehr in der ursprünglich vorgesehenen Weise. Ganz davon abgesehen, dass dies aus UX Sicht sehr schlecht ist und auch die schlechte CTR mit erklärt.

  • Nutzung von nicht unterstütztem CSS und JS

Es wurden nicht unterstützte CSS Import Tags benutzt, welche zu Problemen führten, da diese in AMP nicht gestattet sind. Außerdem musste auch der Facebook Pixel entfernt werden.

URL:
https://www.perficientdigital.com/insights/our-research/~/link.aspx?_id=2776D5E4936B4969A460F78C464CCDFE&_z=z

Kinsta - How to Disable AMP and recover from it 

Name der Studie: Google AMP Case Study – Leads Dropped by 59% (How to Disable It)
Herausgeber der Studie: Kinsta by Brian Jackson

Größe des Referenzpools: 1

Kennzahlen der Studie: 

Avg. Position-34,74%
Mobile CTR-26%
Impressions+~60%
Clicks+64,28%
Mobile Leads-59,09%
Mobile Newsletter sign up-16,67%
Account creations mobile-10,53%

Zusammenfassung:

Zielsetzung: 

Kinsta stand wie viele andere Webseitenbetreiber vor der Frage, ob Sie auf AMP für Mobilgeräte umstellen sollen oder nicht. Sie entschieden sich dafür AMP auszuprobieren.

Lösung:

Leider wurde über die Art und den Verlauf der Implementierung nicht viel preisgegeben.
Jedoch hat sich die Case Study komplett auf die Lösung der aufgetretenen Probleme fokussiert. Die Case Study fokussiert sich komplett auf die Deaktivierung von AMP ohne SEO Nachteile zu erhalten.

Ergebnis:

In der Studie wurden 2 nachteilsfreie Wege präsentiert um AMP zu deaktivieren.
Diese sind:
– Search and Replace
– Disable and Add Redirects

Diese können im Detail in der Studie nachgelesen werden.

URL:
https://kinsta.com/blog/disable-google-amp/

Resume der AMP Studien

Wieso AMP?

Auch wenn das Thema AMP schon lange bei vielen angekommen ist, sehen wir als Agentur immer noch sehr viel verschenktes Potenzial bei vielen Webseiten.
Gerade bei größeren KMU Unternehmen sehen wir häufiger erhebliche Defizite was das Thema Mobile-First oder Webseiten-Ladezeit im Allgemeinen angeht.
So schlägt man sich hier teilweise noch mit Webseiten herum, die von mobilen Endgeräten kaum nutzbar sind. Selbst wenn die meisten responsiv sind, sind einige noch lange nicht wirklich vom Smartphone nutzbar. Teilweise liegt das auch an astronomischen Ladezeiten von weit über 10 Sekunden, die dem mobilen Besucher hier zugemutet werden. Mit AMP hat man einen Weg diese Probleme gut zu beseitigen.

Was aus den Case Studies mitzunehmen ist?

Auch wenn die Case Studies teilweise sehr positive Erkenntnisse hervorgebracht haben, sollten wir folgendes beachten:

  • Je nach Anwendungsfall kann der Einsatz von AMP Seiten durchaus sehr positive Auswirkungen auf die Performance einer Webseite haben.
  • Wenn man sich für AMP entscheidet, sollte dies vorher gut geplant werden um negative Auswirkungen auf die SEO-Performance der Webseite zu vermeiden.
  • Man muss sich im klaren sein, dass PlugIns die automatische Generierung von AMP Seiten nicht immer zu 100% zufriedenstellend erledigen. Im Zweifelsfall sollte man sich je nach Komplexität der Webseite, dafür entscheiden die AMP Seiten von Entwicklern erstellen zu lassen.
  • Ist man sich bei diesen Punkten unsicher, ist es meist sinnvoll einen Partner zu wählen, welcher diese Umstellung schon öfter begleitet hat.

Ganz kurz: AMP kann sich sehr rentieren und die Webseite stark pushen, wenn man die obig genannten Punkte beherzigt.

Adrian Kamp

Adrian Kamp

Adrian ist ein SEO Nerd mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Suchmaschinenmarketing. Angefangen mit 16 als Hobby, hat sich sein Interesse für SEO immer weiter ausgeprägt. Bevor er zu Kamputer kam, verbrachte er Jahre damit, seine Fähigkeiten bei verschiedenen anderen Firmen und Projekten zu verfeinern.
21. Oktober 2019
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