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Must have WordPress Plugins 2020 | Ladezeiten < 1 Sekunde

12. November 2019

Unsere must have WordPress Plugins:

  1. OceanWP
  2. Elelementor
  3. Ocean Extras (Theme Builder)
  4. Yoast
  5. Clearfy
  6. Autoptimize
  7. WP Fastest Cache / WP Rocket
  8. WordFence
  9. Cookiebot | GDPR Compliant Cookie Consent and Notice

Optional und oft genutzte Plugins:

  • Easy WP SMTP
  • Image Source Control – Verwaltung von Bildquellen

Während der Entwicklungsphase wichtig:

  • WP Staging
  • Force LogIn
  • Updraft Plus (später auch auf Live)

Einleitung

Zu dem Entstehen einer professionellen Webseite gehört natürlich noch viel mehr dazu, als das reine Entwickeln/Bauen dieser. Die ganze Vorarbeit wollen wir in diesem Artikel aber einmal außer Acht lassen. Wir fokussieren uns hier eher auf die technischen (PlugIn) Aspekte, die unserer Meinung nach auf keiner Seite fehlen dürfen. Im weiteren Verlauf erfährst du alles über unsere „must have“ WordPress Plugins.

Um verschiedene Aufgaben und Probleme zu vereinfachen, haben wir uns für ein gewisses Set an PlugIns entschieden. Natürlich gibt es für jedes dieser PlugIns auch Alternativen, jedoch hat sich die Zusammenarbeit der genannten als sehr harmonisch herausgestellt.

Entwicklungsphase

Während der Entwicklungsphase haben wir zwei besondere Ansprüche, welche hier herausstechen.

1.  Wir möchten, dass die Seite nicht von Suchmaschinen indexiert wird und auch dass keine Unbefugten Zugriff auf unsere Seite oder Inhalte haben.

2.  Wir möchten nicht alle Änderungen gleichzeitig auf der Seite direkt durchführen und gewisse Dinge oder Funktionen vorab testen. Dies ist auch ein Punkt, der auf der Live Seite später enorm wichtig ist.

Diese Problemstellungen lösen wir wie folgt…

Um unerwünschte Besucher und Suchmaschinen auszuschließen nutzen wir das PlugIn „Force LogIN“. Hierdurch ist ein Login vor dem Besuch der Webseite erzwungen. Das heißt, dass nur bereits existierende Benutzer Zugriff auf die Webseite haben. Dies hindert auch Suchmaschinen daran, die bereits existierenden Teile der Webseite zu indizieren.

Um unsere bereits getane Arbeit zu schützen, setzen wir einerseits auf Backups mit „Updraft Plus“ und zum anderen auf das Arbeiten mit sogenannten Staging-Umgebungen. Diese stellen Kopien der Original Seite zur Verfügung, mit denen man die Änderungen und PlugIns testet und erst, wenn alles geprüft ist, diese auf die Live Seite migriert. Das stellt einen reibungslosen und erfolgreichen Ablauf sicher.

Dieses Verfahren verwenden wir auch, wenn wir Webseiten erweitern oder pflegen, welche bereits live sind. Dies lässt uns Fehler und ungewollte Effekte nahezu komplett vermeiden. Das ist besonders wichtig für uns, um unseren hohen Anspruch an Qualität auch unserem Kunden zusichern zu können. Außerdem auch, da Google und andere Suchmaschinen manche Fehler nicht so leicht und gerne verzeihen.

Live-Phase – Unsere must have WordPress Plugins

Die Live Phase einer Webseite bietet viele weitere Tücken…
Unsere Herangehensweise der Entwicklungsphase übernehmen wir auch für diese Phase.
Denn nur durch regelmäßige Updates und größte Vorsicht lassen sich Fehler ausschließen.

Weitere Tücken der Live Seite sind vor allem auch alle Themen, die sich um unsere Benutzer drehen. Hierzu zählt das Thema

  • SEO, also wie werden ich von Interessenten gefunden.
  • UI, wie wirkt die Webseite auf den Besucher, denn nichts ist so wichtig wie der erste Eindruck.
  • UX, wie kommt der Nutzer auf meiner Webseite zurecht? Ist die Menüführung selbsterklärend und findet er alle Inhalte, die ihn interessieren?
  • Sicherheit, denn einmal ein Imageschaden oder Vertrauensverlust und Du wirst den Kunden nie mehr wiedersehen.
    Um diese Punkte so einfach und zuverlässig wie möglich abzudecken, setzen wir verschiedene PlugIns ein. Diese werden wir im Folgenden erläutern.

1.Unser Theme – OceanWP

Das Theme bildet das Grundgerüst jeder Webseite. Gerade deswegen ist die Wahl des richtigen Themes unerlässlich. Denn diese beeinflusst einen großen Teil des Geschwindigkeits-, SEO- und UI/UX Potentiales deiner Webseite. Unter Anbetracht dieser Faktoren ist unsere Wahl auf OceanWP gefallen. Dieses Theme ist sehr schlank aufgebaut und bietet trotzdem ungemein viele Möglichkeiten. Es deckt das Grundbedürfnis nach guten Geschwindigkeits-, und SEO Merkmalen. Zudem ist es vollkommen responsiv und komplett übersetzbar. Ein weiterer Punkt ist die ausgesprochen gute Kompatibilität zu Elementor.

2.Elementor (Pro)

Der nächste wichtige Baustein einer Webseite, bzw. unseres CMS ist ein guter Pagebuilder. Elementor ist nur nicht gut, sondern sagenhaft. Seitdem wir Elementor einsetzen, haben sich viele Prozesse beim Bau der Webseite deutlich verkürzt. Der Vorteil von Elementor gegenüber anderen Pagebuildern wie etwa Divi oder WPBackery ist, dass dieser unglaublich intuitiv und einfach zu nutzen ist. Außerdem bietet er viele Individualisierungsmöglichkeiten und auch sehr tiefgreifende Funktionen für Experten. Ein weiterer Unterschied ist, dass Elementor wesentlich leichtgewichtiger als viele andere Pagebuilder ist.

Bei einem Kunden konnten wir feststellen, dass der Umstieg von Divi auf Elementor die Ladezeit der Webseite um 35% beschleunigt hat.
Zudem bietet Elementor weitere Vorteile, wie

  • Das selbst hosten von Schriften
  • Dem globalen Einstellen der Typografie
  • Die Vielzahl von verwendbaren Modulbausteinen
  • Etc …

3.Ocean Extras

Ocean Extras ist eines der empfohlenen PlugIns zu OceanWP. Es erlaubt uns Templates einmal zu erstellen und immer wieder zu verwenden. So kann man diese an einer Stelle verwalten und bearbeiten. Das spart viel Zeit ein. Wir benutzen dies, um den Footer oder auch Menü-Designs zu erstellen. Von Vorteil ist diese Funktion auch um Templates, sogenannte Singletons für Blogbeiträge zu erstellen.

4.Yoast

Die Tätigkeiten an einer Webseite, die man für die Suchmaschinenoptimierung am Anfang zu erledigen hat, können zuerst überwältigend und anstrengend sein. Auch wenn unsere SEO Experten das mit Leichtigkeit hinbekommen, ist es doch schön, wenn man so etwas automatisieren kann. Dies übernimmt Yoast für einen. Zusätzlich hierzu werden viele Arbeitsschritte, wie etwa das Anpassen der Metadescriptions deutlich vereinfacht. Gerade auch bei Blogs ist es sehr hilfreich, dass Yoast Dir die SEO Qualität eurer Beiträge anzeigt und Dir hilft, die richtigen Keywords zu verwenden. Dass dies so automatisch nicht immer zu 100% richtig ist und auch keine SEO Experten ersetzt ist denke ich allen klar, aber es ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Eine interessant erscheinende Alternative zu Yoast könnte „WordPress SEO Plugin – Rank Math” sein. Dies glänzt nicht nur mit sehr guten Bewertungen (4,8/5), sondern macht einen sehr guten ersten Eindruck. Dieses ist gerade bei uns im Test, noch möchten wir hierzu keine weiteren Aussagen treffen.

5.Clearfy

So großartig WordPress auch ist, hat es einiges an Optimierungsspielraum. Dies sind vor allem die vielen Funktionen, welche meist nicht benötigt werden. Diese können WordPress ein wenig träge machen. Genau dieses und noch ein paar weitere Probleme löst Clearfy. Damit lassen sich ungenutzte Funktionen deaktivieren, so gewinnt man einiges an Geschwindigkeit zurück. Mit der Erweiterung „Clearfy Robin Image Optimizer“ Lassen sich die Bilder deiner WordPress Seite im Nu automatisch optimieren. Hierbei werden zu große Bilder runter skaliert und „lossy“ oder „lossless“ komprimiert. Dies spart Platz und trägt zu einem schnelleren laden Deiner Webseite bei. Das freut nicht nur Deine Besucher, sondern auch die Suchmaschine.

6.Autoptimize

Nicht nur Deine Bilder können sehr groß sein, oft sind es auch die Code Dateien, wie CSS, JS und HTML, welche viel Platz und Ladezeit fressen. Mit Autoptimize kannst Du einerseits diese Dateien „tinyfien“. Sprich aus diesen werden Kommentare und Formatierungen wie Zeilenumbrüche und Leerzeichen oder Tabs entfernt. Hierdurch reduziert man die Größe der Dateien, andererseits kann man zusätzlich verschiedene Code Files (einer Art) zusammenfassen. Hierdurch entstehen aus mehreren Dateien eine Große, welche die Anzahl der Requests reduziert. Bei der letzten Methode kann einiges schief gehen und diese sollte auch nur im begrenzten Umfang benutzt werden. Das Einsparpotential ist aber enorm. Hier ist besonders Erfahrung gefragt.

7.WP Fastest Cache / WP Rocket

Beides sind sehr gute Caching PlugIns, welche uns beide sehr positiv überrascht und beeindruckt haben. Die Ladezeit, welche man durch diese PlugIns spart, ist beachtlich. Außerdem sind beide sehr einfach zu konfigurieren und Funktionieren sorgenlos. Die Nutzerführung in WP Rocket gefällt uns besser, wobei man in WP Fastest Cache mehr Einstellungsmöglichkeiten hat. Letztendlich machen aber beide Ihre Arbeit anstandslos und sehr gut!
Was Caching ist und wie es funktioniert wird hier super erklärt:
https://kinsta.com/de/blog/wordpress-caching-plugins/
Solltest du dein Hosting nicht, wie wir selbst für WordPress optimieren ist Kinsta.com eine sehr gute Anlaufstelle für Hosting.

8.WordFence

Genug zum Thema Ladegeschwindigkeit…denn die Webseite sollte vor allem auch sicher sein.
WordFence hilft Dir Deine Webseite gegen unbefugtes Login und andere Angriffe abzusichern. Ein gewisses Verständnis zu diesem Thema ist hierbei von Vorteil, aber durch einfache Erklärungen und saubere Gliederung lässt sich WordFence auch ohne diese konfigurieren.
Im Zweifelsfall sollte man sich allerdings an einen Experten wenden.

9.Cookiebot | GDPR Compliant Cookie Consent and Notice

Jaja, die rechtlichen Verpflichtungen kommen auch hier nicht zu kurz. Manchmal nicht sehr einfach umzusetzen und auch nicht sehr durchsichtig?
Cookiebot hilft einem hier sehr gut weiter und nimmt einem einen Großteil der Arbeit ab. Nicht nur ein tolles Cookie-Banner wird einem hiermit gezaubert, sondern auch die Auflistung und Erklärung der Cookies werden einem abgenommen.
Im Banner werden die Cookies kategorisiert und der Besucher kann hier selbst wählen, welche er akzeptiert.

Optional und oft genutzte Plugins:

  • Easy WP SMTP

Einfache Einrichtung von eigenen Mailservern bei WordPress. Wirklich sehr spartanisch tut aber alles, was man braucht. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen.

  • Image Source Control – Verwaltung von Bildquellen

Wieder so eine rechtliche Sache…
Meistens braucht man es nicht, wenn doch, ist es aber “lebensrettend”.
Eine Erweiterung der Medienbibliothek, welche einem ermöglicht, bei jedem Bild die Quelle anzugeben. So ist man gegen Abmahnungen und Streitigkeiten bei Bildrechten gut gewappnet, denn wer weiß nach einem Jahr oder noch länger noch wo man die Bilder herhat und kann dann auch noch beweisen, dass es dieses dort gab?

Fazit

Mit diesem „must have“ WordPress Plugin Stack gewährleisten wir schnelle, nutzer- und suchmaschinenfreundliche Webseiten.
Sicher gibt es je nach Verwendungszweck andere Anforderungen und Bedürfnisse, doch diese Grundkonfiguration stellt in der Regel eine exzellente Basis dar.
Wir hoffen, dass Du hier ein wenig Inspiration und Ideen für deine nächste WordPress Webseite finden konntest.

Adrian Kamp

Adrian Kamp

Adrian ist ein SEO Nerd mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Suchmaschinenmarketing. Angefangen mit 16 als Hobby, hat sich sein Interesse für SEO immer weiter ausgeprägt. Bevor er zu Kamputer kam, verbrachte er Jahre damit, seine Fähigkeiten bei verschiedenen anderen Firmen und Projekten zu verfeinern.
12. November 2019
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